Wer das nasse Element Wasser liebt und sich damit auf einen Kampf einlassen möchte, für den ist "Wildwasser Rafting" genau das Richtige. Rafting wird vom englischen Wort "raft" (Floß) abgeleitet. Ursprünglich wurden Flöße gebaut, um aus entlegenen Wäldern Baumstämme gebündelt in die Stadtnähe zu transportieren oder um andere wichtige Handelsgüter zu befördern, um die Schmieden und Schmelzöfen zu betreiben für die Eisen verarbeitende Industrie, wurde viel Holz benötigt. Im Jahre 1938 wurde das erste Mal ein Raft zur Befahrung des Colorado-Rivers durch den Grand Canyon benutzt. In den 60erJahren fanden in den USA die Ersten kommerziellen Rafting-Touren statt und gewann erst in den 70er Jahren als Freizeitvergnügen eine immer größere Bedeutung und gelangte dann auch schnell nach Europa.
"Wildwasser Rafting" erfreut sich in den letzten Jahren einer immer größer werdender Beliebtheit und auf vielen deutschen Flüssen wird mittlerweile "Wildwasser Rafting" angeboten. Jeder Fluss ist nicht gleich und so sind auch die Schwierigkeitsgrade unterschiedlich. Die Erft kann nicht mit der Isar verglichen werden, aber für eine aufregende Tour sorgt auch dieser Fluss.
Da bei "Wildwasser Rafting" alle in einem Boot sitzen, eignet sich der Raftingsport ausgezeichnet für Firmen-, Gruppen- und Vereinsausflüge. Denn eins steht fest, ohne Teamwork läuft beim "Wildwasser Rafting" nichts. Die Teilnehmer werden feststellen, dass gerade bei dieser Sportart die Gruppe schnell zu einer Einheit verschmilzt. Wildwasser fahren sorgt für Aufregung und Spannung pur. Dort wo sich der Fluss sich gerade noch zickig zeigte und die Gischt nur so spritze, kann an der nächsten Gabelung das Wasser ruhig und besinnlich sein. Wer seinen Adrenalinspiegel strapazieren und seine eigenen Grenzen einmal wieder ausloten möchte, für den ist "Wildwasser Rafting" nur zu empfehlen. Mit einem erfahrenen Raftguide, der über die entsprechende Ausbildung und Erfahrung verfügt, Gefahrensituationen richtig einzuschätzen zu können, wird das Befahren eines Flussabschnittes immer konform zum Können seiner Mannschaft beurteilen.